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Nein! Doch! Ohh!

1949 - Millionaires d`un Jour

Deutscher Fernsehtitel: Millionäre für einen Tag: TV Start Deutschland: 04.05.1985 DFF2 (DDR) sowie am 06.07.1992 im MDR - Datum ohne Gewähr.


Französisches und Spanisches Filmplakat


Inhaltsangabe:

Der Journalist Philippe Dubreuil glaubte für einen Moment, den Jackpot der Nationalen Lotterie gewonnen zu haben. Er hatte das Los 022056, aber das richtige Los war 022059. Abgelenkt teilte er seiner Zeitung das Ergebnis der Auslosung mit dem gleichen Fehler mit: Es ist die Nummer 022056, die in der ersten Ausgabe gedruckt wurde. Sein Direktor verklagte  und beschuldigte ihn, den Ruf der Zeitung und derjenigen, die sich für "Millionäre für einen Tag" hielten, geschädigt zu haben. Die - Opfer - dieses Irrtums treffen sich nach und nach in einer Bar.

Der erste ist ein Landstreicher, Antoine Bergas, der sich daran erinnert, wie er sein Ticket 022059 zerrissen hat (also das richtige Los), nachdem er die Ergebnisse der Auslosung in einer Zeitung gelesen und dann in die Seine gesprungen ist. Der Seemann Jules, kam ihm zu Hilfe, gab ihm Wein und bot ihm Gastfreundschaft an auf seinem Lastkahn. Seitdem sind die beiden unzertrennlich. Bergas, Philosoph, freut sich, ... einen Freund gewonnen zu haben. Das zweite Opfer, Héléne Berger, erzählt, wie Pierre, ihr Ehemann, nach zweiundzwanzig Jahren Ehe zu einem echten Haustyrann geworden war. Als sie in der Zeitung las, dass sie reich werden würde, biss Héléne die Zähne zusammen: sie ging zu ihrem Ehemann, und erzählte ihm die Neuigkeiten, der sie für verrückt hielt. Am selben Tag wurde Pierre im Büro zum Abteilungsleiter ernannt, und sein Gehalt stieg sprunghaft an. Er kam mit einem Blumenstrauß und vielen guten Vorsätzen wieder nach Hause. Héléne, die den Fehler der Zeitung per Radio erfahren hatte, tröstete sich für den Verlust des Gewinns, indem sie eine neue Liebe zu Pierre fand. Wir haben Greta Schmidt aus dem Gefängnis geholt, um sie vor Gericht zu bringen. Sie sagt, dass sie ihren Freund Francis, ein Gangster, auch für den glücklichen Gewinner der Lotterie hielt. Die junge Frau überzeugte dann ihren Geliebten Marcel, das Los von Francis zu stehlen. Die beiden Männer kämpften und Francis wurde getötet. Vor ihrer Flucht gingen Greta und Marcel, um das Los zu holen. Vergebens: All das für nichts, beklagte Marcel, bevor er von den Komplizen Francis getötet wurde. Wir hatten Pech, schließt Greta.


Das letzte Opfer ist Jules Martin, der mit 106 Jahren Dekan ist. Der gute Mann, wird vom Bürgermeister seines Dorfes für die Förderung von Villeneuve ausgezeichnet. Dank Pater Jules ist Villeneuve auf dem Weg, eine renommierte Stadt zu werden: Ein Minister, der Präfekt, schmückt durch seine Anwesenheit, das 100-jährige Bestehen der Ehrenlegion. Da er in seinem Alter kein Geld mehr beiseite legen will, wird Jules die gewonnene Million nicht zu sehr benötigen und sofort investieren. Er hat immer noch seine Lebensfreude und seine vielen Freunde, mit denen er gute Mahlzeiten teilen kann. Philippe Dubreuil wird freigesprochen. Er wird seine „Opfer“ bei einem Bankett wieder finden. Louis de Funés tritt zu Beginn des Films als stiller Anwalt von Philippe Dubreuil auf.

Quelle: Französisches Filmprogramm


Infokarte:

Anmerkung des Autors:

Andre Hunnebell, mit dem Louis später einmal die Fantomas Serie drehen wird, holt ihn für einen Drehtag in der Rolle eines Rechtsanwalts in seinem Film Millionaire d`un jour. Louis de Funès tritt zu Beginn des Films als stiller Anwalt von Philippe Dubreuil auf.


Filmfotos:

Millionaire d`un jour 02. Bild
Millionaire d`un jour 02. Bild
Millionaire d`un jour 03. Bild
Millionaire d`un jour 03. Bild
Millionaire d`un jour 01. Bild
Millionaire d`un jour 01. Bild


Referenz französische TV Aufnahme: Laufzeit: 98:00 Minuten

Stab und Bestzung:

Gaby Morlay als Héléne Berger
Jean Brochard als Pierre Berger
Jeanne Fusier-Gir als Louise
Pierre Brasseur als Francis
Ginette Leclerc als Greta Schmidt
André Valmy als Marcel
Yves Deniaud als Antoine Bergas
Max Revol als Jules
Pierre Larquey als Jules Martin
Louis de Funés als Anwalt

Musik: Jean Marion
Regie: André Hunebelle
Drehbuch: Alex Joffé
Kamera: Marcel Grignon
Kostüme: Ina Feau