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Nein! Doch! Ohh!

1950 - L`Amant de Paille

Einer der Filme von ihm, die nie im deutschen Kino liefen, daher gibt es auch keinen deutschen Kinotitel dazu!


Französische Filmplakate


Inhaltsangabe:

Im Laden des berühmten Büchsenmachers Gaston Sarrazin (Alfred Adam) herrscht eine seltsame Atmosphäre. Dieser, ist sehr bekannt im Ort. Gisèle Sarrazin (Gaby Sylvia) betrügt ihren Ehemann. Gaston wird darüber von einem Detektiv, den er engagiert hat, informiert und kann diese Schande nicht mehr ertragen. Gleichzeitig wird ihm der Name des Nebenbuhlers enthüllt und der Ort an dem sich seine Frau heimlich mit ihrem Geliebten trifft. Durch den Kauf einer Waffe spürt man eines Tages den unwiderstehlichen Wunsch, sie auch zu benutzen, und der ruhige Gaston, der plötzlich vom edlen Blut seiner Vorfahren angetrieben wird (ist seine Mutter nicht eine authentische Fontenoy?) verwandelt sich in einen Löwen, der nach Rache dürstet. 

Er schwört – ganz wie es sich für einen Ehrenmann gehört - seinen Rivalen umzubringen ... und wir wissen, was der Eid eines Fontenoy wert ist. Aber dieser Rivale ist unschuldiger als ein Kind, das gerade geboren wurde ... Sein Name ist Stanislas Michodier (Jean-Pierre Aumont), er ist ein Dichter. Sein einziger Reichtum sind seine Reime. Der unglückliche Stanislas wird in ein Drama verwickelt sein, von dem er derzeit völlig ahnungslos ist, weil er in seiner Hilfsbereitschaft, nichts ahnend, seine Junggesellenwohnung seinem Freund Jimmy (André Versini) überlassen hat, der beim Büchsenmacher Sarrazin angestellt ist und der wahre Liebhaber von Gisele ist. Er erhält einen Brief von Herrn Sarrazin, in dem er aufgefordert wird, mit ihm ein Duell zu führen. Er weigert sich, aber Jimmy sein Freund der ihm die Wahrheit verschweigt, und Gisele, die sich als begeisterte Journalistin verkleidet hat, überreden ihn, den Kampf anzunehmen. Das Duell findet schließlich doch nicht statt, weil die beiden Gegner, als sie anwesend sind, um ihr Leben fürchten und ein gegenseitiges Mitgefühl entdecken, das ihnen den Einsatz ihrer Waffen verbietet. 

Aus Rache bittet Herr Sarrazin den sogenannten Liebhaber seiner Frau, in die eheliche Wohnung einzuziehen und dort zu leben, um Giséle dank des Zusammenlebens vor ihm rauszuekeln. Um den Einzug von Stanislas zu erklären, bat er ihn, für sein Geschäft zu werben. Stanislas entdeckt so die wahre Identität von Gisele und ihre Beziehung zu Jimmy. Er droht, dem Ehemann alles zu offenbaren, aber er gibt dem Charme von Madame Sarrazin erneut nach und setzt seine Rolle als Strohliebhaber fort. Er beschließt, Gisele wieder mit ihrem Ehemann zusammen zu bringen. Trotz Jimmys beharrlicher Liebe zu Giséle gelingt es ihm schließlich dann doch noch.

Aber eines Tages entdeckt Sarrazin, dass Stanislas wirklich ein falscher Liebhaber ist; Er ist von der Wut eines betrogenen Ehemannes fasziniert und versucht erneut herauszufinden, wer sein wirklicher Rivale sein könnte. Jimmy verrät sich selbst, aber sein Chef weigert sich, ihm zu glauben und hält ihn trotzdem in seinem Dienst. So gibt Stanislas dank seines Erfindungsgeistes den Angelegenheiten des Waffenschmieds eine erstaunliche Entwicklung - er versucht die Mode der Vergangenheit wiederherzustellen - und gibt ihm dank seiner Freundschaft für den Sarrazin-Haushalt wieder das alles Glück der Welt.


Quelle: Französischer Werberatschlag


Infokarte:

Anmerkungen des Autors:

Der Film "L`Amant de Paille" von Gilles Grangier ist die filmische Adaption des Theaterstücks, das er mit Jean Pierre Aumont, Gaby Silvia und Alfred Adam schon früher gespielt hat. Louis de Funès ist Bruno der Psychologe. Er tritt in diesem Film mehrfach in Erscheinung und ist für einige Minuten zu sehen.


Französischer Werberatschlag:


Referenz französische TV Aufnahme: Laufzeit: 78:07 Minuten

Stab und Besetzung:

Jean-Pierre Aumont als Stanislas
Gaby Sylvia als Giséle Sarrazin
André Versini als Jimmy
Lucienne Granier
Louis de Funés als Bruno
Odette Barancey als Concierge
Jacqueline Bidoux
Félix Oudart als M. Kervadec
Alfred Adam als Gaston Sarrazin

Regie: Gilles Grangier
Musik: Jean Marion
Produzent: Alexandre Mnouchkine, Evrard de Rouvre
Kamera: Michel Kelber
Schnitt: Jacqueline Sadoul